ArtMalté – Petite fabrique de bières artisanales, Annecy, FRA

ArtMalté – Petite fabrique de bières artisanales, Annecy, FRA

ArtMalté – Petite fabrique de bières artisanales, Annecy, FRA

Eine bezaubernde kleine Brauerei mit zwei nicht minder bezaubernden jungen Damen, die als Brauerin und Praktikantin das Bier produzieren, abfüllen, verkaufen – das ist ArtMalté in Annecy.

Gemälzte Kunst, so würde man den Namen der Brauerei wohl ins Deutsche übertragen können, und als Künstlerin scheint sich Chefin Stéphanie Altermatt auch zu verstehen. Eigentlich Lebensmittelingenieurin im Bereich angewandte Mikrobiologie, hat sie sich schon immer zum Bier hingezogen gefühlt und irgendwann den Schritt gewagt, eine kleine Brauerei zu gründen. Der Weg begann, wie so oft, mit dem Hausbrauen in der Küche in der 50-l-Klasse, aber mittlerweile hat Stéphanie es endlich geschafft, einen Ort zu finden, „an dem sie ihre Töpfe zur Schau stellen kann“, wie sie selbst sagt.

Bei den „Töpfen“ handelt es sich um eine Anlage der italienischen Firma Velo aus Altivole. Blickfang der Brauerei ist der kugelige Maischebottich aus Kupfer, der auf einem Edelstahlfundament ruht. Ergänzt wird er durch mehrere Edelstahlgeräte, unter anderem einen kleinen Whirlpool und mehrere Gär- und Lagerbehälter. Wie Stéphanie selbst sagt, sind letztere der Engpass beim Brauen – sie könnte mehr Sude fahren, doch die wochenlange Gärung und Lagerung würde die Kapazitäten der kleinen Brauerei rasch sprengen. Aber Qualität hat ihren Preis, und so würde sie um nichts in der Welt die Lagerzeit verkürzen und qualitativ minderwertiges Bier verkaufen.

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http://brunnenbraeu.eu/?p=1725

Bier aus dem Norden 2014

Die Veranstaltung “Bier aus dem Norden” lockte am 29.6.2014 um die 20 Klein- und Gasthausbrauereien in das Freilichtmuseum am Kiekeberg südlich von Hamburg. Trotz eines wetterbedingt mässigen Auftakts war die Veranstaltung erneut ein großer Erfolg. Schätungsweise 3000 Besucher konnten sich einen aktuellen Eindruck der regionalen norddeutschen Brauereiszene verschaffen. Neben den vielen gut etablierten Brauereien, wie BLOCKBRÄU, Vielanker, das Husumer Brauhaus, Klüver’s, Klindworth’s und Ricklinger waren auch einige brandneue Brauereien anwesend, z.B. die Privatbrauerei Thomas Bannas aus Wildeshausen, sowie Buddelship aus Hamburg. Hamburgs neue mittelständische Brauerei Ratsherrn war ebenso anwesend, wie einige Spezialitätenhändler.
Die “nicht kommerziellen” Auftritte der Campusperle (Braugruppe der TU HH-Harburg), sowie die der Berufsschule der Brauereien aus Bremen gaben einem die seltene Gelegenheit Biere aus einem “wissenschaftlichen Umfeld” zu probieren. Dr. Pinzl, Leiter des Hopfenmuseums aus Wolnzach, hat die Veranstaltung um zwei informative Hopfenseminare bereichert. Erstmalig hat sich auch das Hamburger “Chapter” der Barley’s Angels am Kiekeberg präsentiert. Barley’s Angels ist eine Bier-Verbraucherinitiative ausschließlich für Frauen.
Die nächste “Bier aus dem Norden” findet voraussichtlich Sonntag, den 28.6.2015 statt.

Distelhäuser ist Brauerei des Jahres 2014

Die Distelhäuser Brauerei aus Tauberbischofsheim ist am Mittwoch in Berlin mit dem Bundesehrenpreis 2014 der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Gold ausgezeichnet worden. Nun darf sie sich „Brauerei des Jahres 2014“ nennen und gilt damit als die derzeit beste Brauerei in Deutschland.
Spitzenreiter unter den zwölf prämierten Distelhäuser Bieren ist das Distel Blond, ein erst vor einem Jahr eingeführtes „Craft-Bier“. Diese Bier-Spezialität erreichte mit 4,9 von fünf möglichen Punkten mit Abstand die Bestnote. Bei dem Bier kommt die aktuell trendige “Kalthopfung” zur Anwendung und verschafft dem Distel Blond ein betont fruchtiges Hopfenaroma.

Gulwisa Pivovarnia / Пивоварня Гульвіса, Lviv, UKR

Gulwisa Pivovarnia / Пивоварня Гульвіса, Lviv, UKR

Gulwisa Pivovarnia / Пивоварня Гульвіса, Lviv, UKR

Ein gutes Stück außerhalb des Stadtzentrums von Lemberg liegt an einer unauffälligen Kreuzung die Bierbar Gulwisa, die auch ihr eigenes Bier herstellt. Von außen weist zunächst nichts darauf hin, dass es sich hier um eine Brauerei handelt, es könnte auch eine x-beliebige, einfache Bierkneipe sein.

Auch drinnen: Zunächst einmal rustikale Kneipengemütlichkeit, grobe Tische und Bänke, alles eher schlicht. In der Speisekarte, die es ausschließlich in kyrillischer Schrift in ukrainischer Sprache gibt, findet man dann den ersten dezenten Hinweis auf das eigene Bier. Helles gibt es, Dunkles, Honigbier und… Grünes!

Ein vorsichtiges Nachfragen beim tschechischen Kellner bestätigt: Ja, diese Biere werden hier vor Ort gebraut, die kleinste Bestellmenge seien 0,3 l. Dazu gebe es leckeres, kräftiges Essen.

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http://brunnenbraeu.eu/?p=1856

Stargorod Tscheschkaja Pivovarnia / Старгород Чешская Пивоварня, Lviv, UKR

Stargorod Tscheschkaja Pivovarnia / Старгород Чешская Пивоварня, Lviv, UKR

Stargorod Tscheschkaja Pivovarnia / Старгород Чешская Пивоварня, Lviv, UKR

Am Rand des Mytna-Platzes, nur wenige Schritte außerhalb der historischen Altstadt Lembergs, steht ein uralter Armee-Lkw mit einem großen Schild auf der Ladefläche: „Pivovarnia Stargorod / Пивоварня Старгород “. Und das ist auch gut so, denn obwohl die Brauerei unmittelbar um die Ecke liegt, würde man sie sonst gar nicht finden.

Läuft man bis zum Lkw vor, dann sieht man den großen Biergarten vor sich. Ein Zaun, der den größten Teil eines Innenhofes abtrennt, darin zahlreiche Tische und Bänke und ein Bereich für Kinder zum Spielen und Toben. Und dahinter die gewaltige Schankstube.

Um in den komplett eingezäunten Biergarten zu gelangen, muss man zunächst durch die ganze Schankstube laufen und kommt aus dem Staunen gar nicht heraus. Eine riesige Bierhalle, ziemlich hoch, mit hunderten von Sitzplätzen. Ganz vorne eine Holzbühne, auf der eine Band folkloristische Lieder spielt, und dahinter, ebenfalls noch auf der Bühne, das kupfern glänzende Zwei-Geräte-Sudwerk.

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