Auf den Spuren des Grätzer Biers – Die Kommission zur Wiederbelebung des Grätzer Biers auf Erkundung in Grodzisk Wielkopolski / Polen

Auf den Spuren des Grätzer Biers - Die Kommission zur Wiederbelebung des Grätzer Biers auf Erkundung in Grodzisk Wielkopolski / Polen

Auf den Spuren des Grätzer Biers - Die Kommission zur Wiederbelebung des Grätzer Biers auf Erkundung in Grodzisk Wielkopolski / Polen

Das Piwo Grodziskie (Grätzer Bier), einst ein in ganz Mitteleuropa bekannter Bierstil, ist Ende der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts ausgestorben. Die Brauerei in Grodzisk Wielkopolski (Grätz) wurde geschlossen, und das Grätzer Bier geriet langsam in Vergessenheit. Nur einige polnische Hausbrauer haben gelegentlich versucht, diesen Bierstil nachzubrauen: Ein leichtes, schwach rauchiges und erfrischendes, hoch gespundetes Weizenbier. Um diese Bemühungen zu unterstützen und zu koordinieren, hat die Polnische Hausbrauervereinigung (Polskie Stowarzyszenie Piwowarów Domowych – PSPD) am 13. Dezember 2011 die Kommission zur Wiederbelebung des Grätzer Biers ins Leben gerufen: Andrzej Sadownik, Andrzej Smyk, Jan Szała und Volker R. Quante.

Die Geschichte des Brauwesens in Grodzisk Wielkopolski (Grätz) reicht mehr oder weniger gut dokumentiert etwa 700 Jahre in die Vergangenheit. Zunächst im eher häuslich-handwerklichen Maßstab, ab der Mitte des 16. Jahrhunderts auch vorindustriell wurde – wie auch im Rest Europas populär – ein helles, erfrischendes Weizenbier gebraut. Bedingt durch die damalige Verfahrensweise beim Mälzen hatte das Bier stets einen leichten Rauchgeschmack, der vom Darren in der Mälzerei auf offenem Feuer herrührte.

Vollständiger Artikel: http://www.brunnenbraeu.de/bierleben.htm#SpurenApr12

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